Dortmund-Frankfurt

Die neue 380.000-Volt-Leitung von Dortmund nach Frankfurt soll 2020 fertiggestellt sein.
Für das nördliche rund 116 Kilometer lange Teilstück von Dortmund-Kruckel nach Dauersberg hat die Bundesnetzagentur die Investitionen genehmigt. Zum Projekt gehören auch der Bau und die Erweiterung von acht 380-kV-Umspannanlagen. Außerdem werden mehrere dann nicht mehr benötigte 220-kV-Leitungen abgebaut.
Für den etwa 100 Kilometer langen Abschnitt in Nordrhein-Westfalen hat die zuständige Bezirksregierung Arnsberg am 19. Oktober 2011 das Raumordnungsverfahren beendet. Der Bescheid wurde von der Bezirksregierung im Internet veröffentlicht.
Der Antrag für das rund 16 Kilometer lange Teilstück in Rheinland-Pfalz wurde im Juni 2011 eingereicht.
Die neue Leitung soll im Wesentlichen in der Trasse der bestehenden 220.000-Volt-Leitung gebaut werden. An verschiedenen Stellen werden Trassenalternativen untersucht. Dazu gehört auch die mögliche Bündelung mit Leitungen anderer Netzbetreiber. Die vorhandene Freileitung wird nach der Inbetriebnahme der neuen Leitung demontiert werden.
